'WER WAGT ES?'

Schillers Balladen (auch zum Mitsprechen)
Martin Schwab

17.11.2009, 19.30 Uhr – Musilhaus
18.11.2009, 8.45 Uhr – Europagymnasium
18.11.2009, 10.45 Uhr – BG Tanzenberg

Weder die Textsorte Ballade, literarisches Weltkulturerbe, noch Friedrich Schiller als Protagonist der deutschen Klassik brauchen als Gegenstand kreativ-künstlerischer Beschäftigung noch als Feld didaktischen Handelns irgendeine Begründung. Beide sind konstitutiv für die Klassik und Weltliteratur.

Daß sich Schillers Geburtstag am 10. November 2009 zum 250. Male jährt, erweist sich – so unerheblich diese Zahl ist – doch als willkommener Anlaß, sich dieses so besonderen literarischen Erbes abermals zu vergewissern.

Dies soll durch die unvergleichliche Rezitationskunst von Burgtheaterstar Martin Schwab, einer der markantesten Stimmen im deutschen Sprachraum, in zwei Zugängen ermöglicht werden: durch eine moderierte Einladung zum Mitsprechen – Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp? – und durch die Rezitation ausgewählter Balladen aus dem so reichen Balladen-Œuvre Schillers.

==> Programm


Martin Schwab


Martin Schwab, einer der ganz unverwechselbaren Schauspieler unserer Zeit, stammt aus Württemberg. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an den Max-Reinhardt-Seminaren in Berlin und Wien. Über Ulm, Stuttgart, Bochum, Frankfurt kam er nach Wien ans Burgtheater. Seit 1982 regelmäßig auch bei den Salzburger Festspielen, Festspiele Reichenau. Kammerschauspieler, Schauspieler des Jahres 1999, Nestroy-Preisträger 2000. Charakterschauspieler in klassischen und modernen Rollen. Uraufführungen in Stücken von Botho Strauß, Elfriede Jelinek, Peter Turrini, Peter Handke‚ Thomas Bernhard‚ Gert Jonke, Jon Fosse. – Zahlreiche Hörspiele und Hörbücher. Langjährige Zusammenarbeit mit Ernst Sigot.

CD-Tip: AVE MARC AUREL. Joseph Brodsky, Rolf Hochhuth, Marc Aurel. Rezitation: Martin Schwab. Dramaturgie: Ernst Sigot.

 

Zu seinem Beruf als Schauspieler:

„Ich empfinde mich sehr oft – und bin sehr, sehr glücklich – als Teil einer Menschheits- und Geistesgeschichte. Es gibt ja nichts Schöneres, als Texte zum Leben zu erwecken, die Menschen vor uns auch durchlebt, erdacht, erdichtet haben.“



PRESSE
Kleine Zeitung, 17.11. 2009 (5MB)
Kronen Zeitung, 19. 11. 2009 (1.5MB)
KTZ, 14.11.2009
(5MB)

ORF: Wortklauber (23.11.2009): Text der Anmoderation:

Synart: Martin Schwab liest Schiller
"Denn Bank an Bank gedränget sitzen
Es brechen fast der Bühne Stützen,
Herbeigeströmt von fern und nah,
Der Griechen Völker wartend da..."

Wie die Menschenmenge in Schillers Kranichen des Ibykus, drängten sich letzte Woche auch im Musilhaus die Besucher: Gegeben wurden Schillers Balladen, und das von niemand geringerem als Burgschauspieler Martin Schwab. Dessen Stimme ist, unverkennbar, mit Thomas Bernhards Stücken wie dem Theatermacher verbunden.

Dass der Schwabe Martin Schwab Balladen des Schwaben Friedrich Schiller las, ist aber nicht nur dessen Geburtstag geschuldet, der sich am 10. November zum 250 Mal gejährt hat. Sondern der Tanzenberger Kulturinitiative Synart: Diese ist gewissermaßen eine One-Man-Show, und zwar in Gestalt des Tanzenberger Lehrers Ernst Sigot. Der Professor für Latein und Griechisch hält es bei seinen Veranstaltungen mit Gert Jonkes Motto: "Für sie und mich nur allererste Sahne".

Der Bericht von Barbara Johanna Frank ist nachzuhören unter: http://kaernten.orf.at/magazin/studio/radio/stories/316277/

 

BILDER
Im Musilhaus, 17. 11. 2009:

Martin Schwab - Musilhaus 2009
Sigot - Martin Schwab - Musilhaus 2009
Martin Schwab - Musilhaus 2009
Martin Schwab - Musilhaus 2009

SYNART TANZENBERG / Ernst Sigot

 

 

 

 



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