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AUF.FAHRT
NACH TANZENBERG

Im Herbst des Jahres 2001 startete SYNART TANZENBERG im Rahmen der Installation 'Geflügelte Bäume' von Elke Maier in der Seminarkirche. Erste Konturen dieser Kulturinitiative wurden wahrnehmbar und fanden bei Kulturinteressierten und in den Medien besondere Resonanz.

Symposion: AUS.BILDUNG
Manfred Jochum & Marianne Gronemeyer
(24. November 2001)

Literatur & Musik: Thomas Bernhard & J.S. Bach
'DER UNTERGEHER'
Martin Schwab & Wolfgang Glüxam
(2. März 2002)

Weitere Profile von SYNART TANZENBERG wurden deutlich und werden deutlicher werden. Auch der Kreis von Interessierten wird sich erweitern:

'Begegnungen mit Peter Handke' (Frühjahr 2002)
Szenario S[PR]ING.BRUNNEN (Sommer 2002): 'Jedermann' in Tanzenberg?


SYNART
ist ein Versuch,
Allianzen zu finden,
Synergien zu aktivieren
eingefahrene Routinen,
festgegangene Usancen,
hinderliche Gewohnheiten
geradewegs zu durchbrechen,
um Umwege möglich zu machen.
Kultur und Kunst sind immer Umwege.
Einer dieser Umwege: SYNART TANZENBERG.

Punctum

Moderne und begradigte Wege führen durchs Zollfeld. Ihre Funktion liegt darin, Menschen am schnellsten Weg von A nach B und tunlichst immer aneinander vorbeizubringen.

Will man nach Tanzenberg, muß man andere Wege wählen: entschleunigen, abbiegen, langsam fahren, mitunter den Gegenverkehr abwarten, stehenbleiben. Und wenn's dann bergauf geht, wird diese Auffahrt nach Tanzenberg neben der kulturellen und geschichtlichen fast zur philosophischen Reminiszenz: der schmale und steile Weg.

Und dann:
Nochmals anhalten, zu Fuß treppauf. Innehalten.
Zusammentreffen mit gleich Gesinnten, erste Gespräche vielleicht.

Da wäre man nun - an einem locus amoenus,
in einem einmaligen Ambiente von Kultur und Geschichte,
in Tanzenberg bei einem Kulturtermin: SYNART TANZENBERG.

Ernst Sigot