Bild mit der Aufschrift 'Griechenland 2003'
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ΚΑΡΠΕ ΔΙΕΜ...... (ΕΤ ΝΟΚΤΕΜ)
Carpe diem (et noctem)

Studienreise der 6. und 7. Klassen

Nach und nach trafen wir am 2. 5. 2003 vorfreudig, erwartungsvoll und unternehmungslustig am Klagenfurter Flughafen ein und innerhalb von wenigen Stunden entkamen wir dem Kärntner Frühnebel und staunten über den hochsommerlichen Athener Großstadtjungle. Schon der erste Eindruck dieser 5 Millionen Stadt war atem(be)raubend (→ Smog), gewaltig und faszinierend. Während der ersten zwei Tage erkundeten wir tagsüber die gewaltige Akropolis, die umliegende Hügellandschaft und die schönsten Plätze Athens, wie die Agora, den alten Marktplatz der Griechen, den Lykabettos Hügel, auf dessen "Gipfel" (600m) man erst erkennt, wie großflächig Athen wirklich ist, und die Plaka (gr. Spaß), wo wir die ersten Souvenirs und Erinnerungsstücke kaufen konnten. Abends lernten wir die Gastfreundlichkeit der Griechen und die Spezialitäten der griechischen Küche genauer kennen.
Am Sonntag erlebten wir eine Schifffahrt nach Ägina, wo wir den Aphaiatempel besichtigten, Kakteen für unsere heimischen Gärten ergatterten und endlich Gelegenheit hatten das zu genießen, was jeder mit Griechenland verbindet: das blaue, atemberaubende und unendlich weite Meer.
Am nächsten Tag gelangten wir über den 80m tiefen Kanal von Korinth auf DIE Peloponnes, wo wir die wichtigsten Kultstätten besichtigten: Akrokorinth, auf dessen Bergesrücken wir Schillers "Kranichen des Ibykus" lauschten; Epidauros, wo wir durch die einmalige Akustik auch in der letzten Reihe ein "Gstanzl" von Markus B. und Thomas G. hören durften; Argos, wo wir das antike Theater bewunderten und Mykene, in dessen Ruinen wir den Ausspruch "Hier oben lebten also in vorvergangenen Zeiten die rast- und ruhelosen Atriden" erst richtig begreifen konnten; Nemea durfte auf unserer Rundreise natürlich auch nicht fehlen. In dieser Umgebung vollbrachte Herakles nämlich seine berühmte 1. Tat - er erwürgte den Nemeischen Löwen.
Tags darauf fand in Olympia ein "antiker" Lauf statt, den Bernhard K., wie auch zwei weitere Läufe, mit einigem Abstand für die 6A gewinnen konnte.
Nach dem Motto "Carpe Noctem" huldigten wir in Delphi, dem Nabel der Welt (ΟΜΦΑΛΟΣ), nicht nur Apoll, sondern auch Dionysos. "Verschlafen" bestaunten wir am darauffolgenden Morgen die Ausgrabungen des weissagenden Apolls, der für jede Lebenslage die Zukunft voraussagen konnte.


Gegen Ende der Woche kehrten wir wieder nach Athen zurück und bewunderten auf der Attikarundfahrt so manchen Ort, den die meisten Touristen weder finden noch kennen. Der Nachmittag klang bei einigen geruhsamen Stunden am Strand von Kap Sunion aus und fand seinen Höhepunkt im Sonnenuntergang in den Ruinen des Poseidon Tempels.
Am Samstag flogen wir wehmütig, aber um einige Erfahrungen und Erlebnisse reicher, über Wien nach Klagenfurt zurück, wo wir von leichtem Nieselregen empfangen wurden.
Abschließend möchten wir uns herzlich bei Frau Prof. Eder und Herrn Prof. Schönthaler für die lückenlose Organisation, die vielen Highlights und die herzliche Betreuung, beim Elternverein und der Humanistischen Gesellschaft für die finanzielle Unterstützung bedanken.
ΕΥΧΑΡΙΣΤΥΟΜΕ!


Karin Sonnleitner, Monika Kranner (6A)